Der Kommentar

Die Wahlvorbereitungskommission (WVK) hat nach eingehender Überprüfung der Kandidierenden festgestellt, dass alle vier Kandidierenden bereit und geeignet sind, ein Kirchenvorstandsamt zu übernehmen. Gemäss WVK können auch alle vier Kandidierenden den Ausschuss der Gemeindeteils Gellert qualifiziert ergänzen.
So weit dieses Fazit! Die WVK hätte an diesem Punkt ihre Arbeit beenden können. Dies tat sie aber nicht! Sie sprach ohne Verpflichtung eine Wahlempfehlung aus. Es ist eine  Wahlempfehlung, welche Unverständnis auslöst. Die WVK muss nun aber der Kirchgemeindeversammlung (KGV) erläutern, welche fachlichen und persönlichen Vorzüge die beiden Empfohlenen haben.
Das mit den fachlichen Argumenten wird schon mal nicht klappen, denn mindestens einer der nicht empfohlenen Kandidaten übertrifft die fachlichen Anforderungen eines Kirchenvorstandes bei weitem!
Sind es denn persönliche Argumente? Das kann es auch kaum sein, denn mit dem Fazit der WVK nach der Überprüfung der Kandidierenden sind bei allen vier Kandidierenden die Persönlichkeitsmerkmale  einwandfrei.
Kann es sein, dass es gar keine fachlichen und persönlichen Argumente gibt?  Falls dies so ist, erwarte ich von der WVK ein ehrfurchtsvolles, öffentliches Eingeständnis an der Kirchgemeindeversammlung.
Martin Kohlbrenner